Lass uns telefonieren


 „Es ist nicht schwer ins Gespräch zu kommen.“ – Maria Ecker-Angerer, Historikerin und Gründerin des Vereins „Lass uns telefonieren“
Es gibt einen Verein, eine Frau, die Menschen zusammenbringt. Die, die Zeit haben und Freude am Kontakt mit älteren Menschen und den älteren Menschen selbst, die sich über Kontakt freuen und darüber, dass sich wer Zeit für sie nimmt. „Lass uns telefonieren“ heißt dieser Verein, den die Historikerin Maria Ecker-Angerer gegründet hat. Willst du mithelfen, mitwirken, dabei sein? Schau rein bei „lass uns telefonieren.com“
Teile gerne deine Erfahrungen mit uns und wie dieser Kontakt dich bereichert.

Ewi

Bedingungsloses Grundeinkommen

800 Euro pro Monat geschenkt?
Eine europaweite Bewegung macht es möglich.
 

Im September 2020 hat sich eine Initiative gegründet mit dem Ziel, die Idee des Bedingungslosen Grundeinkommens (BGE) europaweit zu verbreiten.

Bürgerinnen und Bürger aus allen EU-Ländern können sich in eine Unterstützerliste eintragen, und sobald eine Million Unterschriften zusammengekommen sind, muss sich die EU-Kommission damit beschäftigen. Den MacherInnen des Projekts geht es auch um die Frage, wie sehr ein BGE das Leben verändert. Deshalb wurde gleichzeitig ein Crowdfunding gestartet mit dem Ziel, BürgerInnen ein Jahr lang monatlich 800€ BGE zu gewähren. Immer wenn sich 9600€ angesammelt haben, wird es unter den Bewerbern verlost.

Willst du dabei sein? Auf ubi4all.eu kannst du dich an der Verlosung beteiligen, und natürlich auch spenden und in die Unterstützerliste eintragen. Voi cool. 

CoronErleuchtungen

Wenn man sich dem „sich mit sich selbst isolieren“ hingibt, erfährt man schon das eine oder andere interessante kleine Detail über sich selbst, sein Umfeld oder seine Lebensweise und es kommt zu den von mir liebevoll genannten „CoronErleuchtungen“.

Dazu möchte ich euch von einer Begebenheit meinerseits berichten:
Als ich gestern nach dem Baden meine Haare im Spiegel kämmte, begann ich mir Frisuren zu machen und für mich als Frau mit kurzen Haaren – die hab ich mir übrigens im Zuge des ersten Lockdowns auf 6mm abrasiert – brachte das schon einen sehr großen Spaßfaktor mit sich.

Ich musste einfach mit mir selbst voller kindlicher Freude lachen als ich mir die Haare in der Mitte wie ein Fußballspieler aufstellte und mich dementsprechend männlich fühlte.  Naja, so wie die halt aussahen als ich in der Volksschule war (vor gefühlt 16 Jahren) und meine Klassenkollegen es natürlich auch trugen.

Danach war ich mal zwei Minuten darüber erstaunt wie schnell meine Haare schon wieder wachsen und ich wurde von einer Fröhlichkeit erfüllt, weil unsere Körper so UNGLAUBLICHES leisten. Diese Momente des Glücks und der Leichtigkeit machen meinen Lockdown-Alltag definitiv kurzweiliger, auch wenn es manchmal nur wenige sind.

Im normalen Leben zieht so etwas leider doch oft unbemerkt an mir vorbei, weil die Zeit für solche kleinen Dinge und dem Kind in mir gar nicht zur Verfügung steht.

 Das ist ein Grund, warum ich dankbar für die Coronakrise bin und es zeigt mir auch, wie wichtig es ist positiv und kindlich zu bleiben.

Einen schönen Tag!
Eure Lilith

Unsere drei Kategorien kurz erklärt

Hier stellen wir unsere drei Kategorien für unsere zukünftigen Beiträge vor.

 Für uns / mich gemacht
Hier posten wir, was wir für uns selbst oder andere tun und was uns beglückt. Es geht um bewusstes (Er)Leben: persönliche Rituale, Lieblingshobbys, Alltagsgeschichten, Buchtipps, Musikalisches und noch viel mehr. Es ist ein Ort der Verbundenheit und wir hoffen eure Stimmung dadurch zu erheitern.
Die Farbe Rosa steht für Liebe, Mitgefühl und Freundlichkeit.

auf Schiene gebracht
Hier berichten wir über Menschen, die schöne Ideen und Projekte bereits umsetzen. Du kannst dich hier informieren, selbst profitieren und/oder beim Vernetzen helfen. Die Farbe Gelb steht für Kraft, für das Feuer in uns, für Ausdruck und Verwirklichung.

 visionär gedacht
Hier präsentieren wir Gedanken und Projekte, in denen es darum geht unser Miteinander als Menschen zukünftig zu verbessern.  Wie könnte “Leben” (unter Einbeziehung von Erkenntnissen aus unterschiedlichen Wissenschaften und unter Einbeziehung von Werten und Grundrechten im Kleinen wie im Großen) besser gelingen.
Die Farbe Blau steht für einen ruhigen und klaren Geist, der zum Wohle aller denken möchte.

deine Autorin mit Perspektive
Ewi

Wir als Teil vom Wandel

Vielleicht fragt sich der eine oder andere kritische Leser: Woher kommt dieser “Perspektivenwandel” plötzlich und wer steckt dahinter? Nun, das will ich dir jetzt sagen. 

Unsere Geschichte beginnt, wie auch jede andere mir bekannte, mit fast unscheinbaren Begegnungen. Am Anfang jedoch war die Idee. Genauer gesagt, stand noch vor der Idee ein Bedürfnis.

Jeder eurer zukünftigen Wegbegleiter beim Perspektivenwandel lebt für sich seine Vorstellung von Freiheit und Zufriedenheit. Die Struktur, in der wir uns alle bewegen dürfen, bietet erfahrungsgemäß keine Selbstverständlichkeit an Alternativen oder Freude am Umdenken, darin sind wir uns einig. 

So kam es, dass sich viele Wege bei einem Treffen des Wandels Linz kreuzten. Von nun an werden also Veränderungen grundsätzlich nicht mehr auf das nächste Buchungsjahr verschoben. Sudern is nimma! Wir wollen glücklich leben.

Und wo geschaffen werden soll, gibt es auch Ziele, gibt es Perspektiven.
An dieser Stelle ist klar zu trennen: Perspektivenwandel wird nicht im Landtag sitzen, demonstrieren oder euch sagen, was zu wählen ist! Vielmehr sind wir motiviert Themen wie Permakultur, Bedingungslosem Grundeinkommen, sowie gelungenen Projekten Einzelner, Raum zu geben.
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Linz passiert ständig! Linzer kreieren und nutzen Schlupflöcher und Gegebenheiten zum Besten. Tag ein, Tag aus. Auf der ganzen Welt gibt es Menschen, die ihre Vision zu leben nicht einschränken lassen.
Wir wollen Projekte mit Sinn zur Eigeninitiative und kritischem Denken wieder in unser aller Bewusstsein holen, um überhaupt eine direkte Demokratie wieder möglich zu machen.