Wie mehr Gemüse in mein Leben kam

Wie mehr Gemüse in mein Leben kam

Noch vor gar nicht allzulanger Zeit landeten in meinem Einkaufskorb
hauptsächlich zwei Gemüse: Karotten und Paprika. Ich habe nicht viel
gekocht und wenn, dann gab es Nudeln mit Fertigsugo und
hineingeschnipselten Karotten.

Während des ersten Lockdown
passierte es nun, dass mein Vater krankheitsbedingt eine zeitlang bei
mir und meinem Partner unterschlüpfte und wir uns um sein Wohl
kümmerten. In diesem Zusammenhang standen wir eines Tages in dem kleinen
Behandlungszimmer eines TCM-Mediziners. Mit Pulsdiagnostik wurde hier
festgestellt, was mein Vater in der nächsten Zeit essen sollte und was
nicht.

Eine sehr strenge Diät!

Es wurde verordnet,
fünfzehn verschiedene Gemüse pro Tag zu essen. Ich glaubte, mich verhört
zu haben! Gibt es überhaupt so viele verschiedene? Und die #Gemüse sollten beim Kochen keinesfalls vermischt werden!

Wir stellten uns mutig dieser Herausforderung und brachten unseren
wunderschönen, kreisrunden und kaum benutzten Dampfgarer aus den Tiefen
unserer Topflade zum Vorschein. In ihm ordneten wir eine Auswahl aus
Sellerie, Kohlrabi, Brokkoli, Karotten, Peterwurzen, Pastinaken,
Karfiol, Zucchini, Aubergine, Staudensellerie, Kartoffeln,
Süßkartoffeln, Kürbis, Grünkohl und Paprika nach Belieben an.

Mein Vater machte mit dieser Gemüse-Diät beste Fortschritte und konnte sehr bald wieder in seinem eigenen Reich walten und kochen. Wir jedoch
behielten unseren Dampfgarer in Reichweite und erfreuen uns seither
mehrmals pro Woche an unserem leckeren Gemüse-Essen!

Zuweilen braten wir zusätzlich Natur-Tofu aus dem Asia-Laden gemeinsam mit
Paprika in der Pfanne an und gießen mit Sojasauce auf. Wir sind immer
wieder überrascht wie abwechslungsreich, schmackhaft und leicht
zubereitbar die Gemüse-Küche doch sein kann. Und gesund ist es auch
noch. Hmmm…..

Ewi

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