Inselfest zum Grundeinkommen

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3. Juni 2021

Am 3. Juni 2021 organisierte der WANDEL – Partei für Fortschritt und Gerechtigkeit am Urfahranermarktgelände das Inselfest fürs Grundeinkommen. Im Zentrum standen zwei Aspekte: Die „Insel für Linz“ mit ihrem Potential für die zukünftige Stadtentwicklung und das Grundeinkommen als ein Schritt ins 21. Jahrhundert.
 
Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, das Urfahranermarktgelände schon jetzt zu einer Insel zu transformieren. Durch regelmäßige Versammlungen mit Infostand, bereits vorhandenen Plänen der Insel, Slackline, Musik, Liegestühlen usw. etablieren wir die „Insel für Linz“. Die Insel birgt gewaltige Möglichkeiten für Linz. Ein neues Naherholungsgebiet für Mensch und Natur könnte entstehen, auf dem auch kulturelle Veranstaltungen wie der Urfix und das Streamfestival stattfinden könnten. Die „Insel für Linz“ wäre ein neues Zentrum direkt an der Donau, ein grünes und kulturelles Herz für die Linzer:innen und den Tourismus. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Insel wäre die Rad- und Fußgängerbrücke auf der Höhe des Brucknerhauses. Diese würde die schon lange notwendige „Nord-Süd Radachse“ von Ebelsberg bis nach Urfahr ermöglichen, um so die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer:innen zu erhöhen und die Konfliktpotentiale zwischen Radfahrer:innen, Fußgänger:innen und Autofahrer:innen zu mindern.
 
Als WANDEL setzen wir uns für das Grundeinkommen ein, denn unsere Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Soweit, dass die Sicherung der Existenz aller Österreicher:innen möglich geworden ist. Jeder Mensch sollte das Recht auf gesunde Nahrungsmittel und einen Wohnort haben. Dies würde durch das Grundeinkommen gesichert werden. Das Grundeinkommen ist der notwendige Schritt in das 21. Jahrhundert und hin zu mehr Freiheit für alle. Deshalb haben wir den Verein „Das Grundeinkommen“ rund um Paul Ettl mit dem Linzer Modell für das Grundeinkommen und die Gruppe „Generation Grundeinkommen“ eingeladen, um mehr über die verschiedenen Realisierungsmöglichkeiten des Grundeinkommens zu erfahren. Das Linzer Modell setzt auf eine Realisierung des Grundeinkommens im derzeitigen Steuergesetz, während die „Generation Grundeinkommen“ auf ein neues Steuergesetz setzt. Sie würden das Grundeinkommen durch eine Konsumsteuer finanzieren, die Steuer auf Arbeit würde gänzlich entfallen. So soll das Grundeinkommen fair finanziert und eine nachhaltigere Wirtschaft ermöglicht werden.
 
Mehr dazu unter:
https://fuereinander.jetzt (Modell Generation Grundeinkommen)

Roadshow zum bedingungslosen Grundeinkommen

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1. Juni bis 4. Juni 2021

Es ist Zeit für einen mutigen Schritt. Für einen Traum, den die Menschheit schon lange hegt. Den wir heute durch den Reichtum unserer Gesellschaft endlich erfüllen können. Das Ende von Armut und die nächste Stufe zur Freiheit von Gesellschaften und Individuen. Ein Grundeinkommen für jede und jeden, bedingungslos.

Der Verein „Generation Grundeinkommen“ (GG) startet am 25. Mai eine Tour durch ganz Österreich („Roadshow“) mit dem Ziel das Bedingungslose Grundeinkommen (kurz BGE) und das österreichische Volksbegehren dazu, sowie auch die „Europäische Bürgerinitiative Bedingungsloses Grundeinkommen“ einem weiteren Personenkreis bekannt zu machen. In einigen oberösterreichischen Städten organisiert der Wandel in Oberösterreich Veranstaltungen dazu.

– Wer soll das bezahlen?
– Wer geht dann noch arbeiten?
– Was ändert sich für den Einzelnen?
– Was würde sich für die Wirtschaft ändern?
– Braucht`s das überhaupt?

Wir laden euch ein, sich bei namhaften Expert:innen zu diesem Thema zu informieren. Es gibt Vorträge, Diskussionsrunden und Infostände.

Roadshow Haltestellen in Oberösterreich:
– am 1. Juni um 19 Uhr in Steyr im Kulturverein Röda: BGE-Stammtisch mit Möglichkeit zum direkten Austausch mit den Roadshow-Macher:innen und anderen, dazu Infostände
– am 3. Juni in Linz am Jahrmarktgelände: in Verbindung mit der Aktion „Insel für Linz“ des Wandels, mit Redebeiträgen und Infoständen
– am 4. Juni um 19 Uhr in Freistadt im Salzhof: Vortrag von Paul Ettl mit anschließender Diskussion und Infoständen

Links zum BGE:
www.volksbegehren-grundeinkommen.at
www.facebook.com/generationgrundeinkommenat
fuereinander.jetzt
www.das-grundeinkommen.org
www.ebi-grundeinkommen.de

Wir machen uns auf den Weg!

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10. Mai 2021

Um Neues zu wagen, Veränderung zu gestalten, die Welt zum Besseren zu wandeln, braucht es immer einen ersten Schritt. Einen Anfang. Ein Losstarten.

Wir machen uns auf den Weg. Wandel geschieht im Tun. Im „in die Pedale treten“. Eine gute Welt braucht aber auch Pausen zum Ausruhen und Auftanken, Zeit zum Kraft sammeln für den nächsten Schritt, die Gewissheit: Ich bin Teil einer Gemeinschaft, die mich unterstützt und trägt.

Es ist Zeit für WANDEL! Wir machen uns auf den Weg, um unsere Gemeinde, unser Land, unsere Welt nachhaltig und fair für alle zu gestalten. Unser nächstes Ziel: Die Linzer Gemeinderatswahl, denn Linz braucht WANDEL!

Du willst mit uns gemeinsam am richtigen Weg unterwegs sein, dann unterstütze uns bei der Wahl oder setze dich für mehr Aktionismus gerne mit uns in Verbindung!

insel für LinZ – Öffentlicher Luxus für Alle

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1. Mai 2021

Am 1. Mai 2021 organisierte der Wandel in Linz eine Versammlung mit dem Namen „Insel für Linz – Öffentlicher Luxus für alle“. Es wurde ein kleines Fest, ein Zeichen für die Belebung dieses wunderbaren, aber brachliegenden Areals mitten im Zentrum von Linz.

Im Zuge eines Gestaltungswettbewerbes für das Urfahranermarkt Gelände wurde die Idee einer Insel für Linz geboren. Als Sieger aus dem Wettbewerb ging das Architekturkollektiv GUT mit einem ausgeklügelten Plan einer Insel hervor. Nach längerem Zögern vonseiten der Politik wurde die Idee aufgegriffen. Letztendlich einigte man sich auf eine Schmalspur-Version der Insel. Der Seitenarm wurde aus den Plänen heraus genommen und eine Badebucht kam stattdessen dazu. Doch nun ist selbst die Badebucht in Gefahr, denn eine Schiffsanlegestelle für Tourismusschiffe ist an ihrer Stelle geplant. Die Linzer Stadtpolitik versäumt es wieder einmal, das volle Potential zu nützen. Man verbleit lieber beim Alten und verhindert so das schöne Leben in der Stadt Linz.

Eine Insel für Linz – Öffentlicher Luxus für alle.
Die riesige Betonfläche des Urfahranermarkt Geländes weg zu denken, birgt eine unglaubliche Chance für Linz. Freier Raum entsteht, der das ganze Jahr hindurch von den Linzer Bürger:innen genützt und belebt werden kann. Mit der Insel bekommt die Stadt Linz ein grünes Herz mitten im Zentrum. Ein großer Grünraum um die Donau herum würde entstehen, der für die Abkühlung der Stadt in den heißen Sommermonaten sorgt. Im Winter könnte dort ein Eislaufplatz sein, während die Insel in den Herbst und Frühlingsmonaten in ihrer vollen Schönheit in Erscheinung tritt. Die Insel ist Linz, die Insel bedeutet Leben, die Insel ist die Bühne von dieser Stadt, ob Urfix, Klangwolke, Zirkus, Stream Festival oder Ars Electronica Festival – alles Leben findet auf ihr statt. Wir haben mit der Insel die Möglichkeit endlich in öffentlichen Luxus zu investieren, schöne Strände zum Baden und Erholung für alle, denn die wenigsten haben ihren eigenen Pool im Garten. 

Ein weiterer wichtiger Aspekt des Entwurfes ist die Rad und Fußgängerbrücke in der Höhe des Brucknerhauses bzw. Mitte der Insel. Sie würde den Missing Link einer Fahrradschnellstraße zwischen Norden und Süden dieser Stadt bilden. Mit dieser Brücke könnten wir eine neue Ära der Verkehrspolitik in Linz einläuten, die dem öffentlichem Verkehr, Radfahrer:innen und Fußgänger:innen endlich ihren rechtmäßigen Platz eingesteht.

Die Zeit ist reif für neue Wege, die Zeit ist reif für eine Insel in Linz.

MAN SteyR – Der Markt versagt

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11. April 2021

Das Werk in Steyr boomt. Die Auftragslage ist gut, trotz der schwierigen Wirtschaftslage werden Gewinne geschrieben. Über 2.300 Mitarbeiter:innen sind im Werk tätig und über 8.000 Jobs in der gesamten Region sind vom Werk abhängig. Auch die Entwicklung und Produktion von Elektro-Lkw findet in Steyr statt.

Erst im Jahr 2019 wurde ein Standortsicherungsvertrag zwischen MAN und den Mitarbeiter:innen abgeschlossen. Hier wurden Kompromisse seitens der Belegschaft eingegangen, um im Gegenzug den Standort und die Arbeitsplätze bis 2030 zu sichern. Jetzt will MAN von dem Vertrag nichts mehr wissen, nachdem sämtliche Förderungen kassiert und die Gewinne eingefahren wurden, hat man kein Interesse daran, den Standort zu erhalten.

Vom Konzern wird Druck auf die Arbeiter:innen und Angestellten ausgeübt. Eine Standortschließung sei unvermeidbar. Einzige Rettung sei die Übernahme durch Siegfried Wolf. Hierbei würden jedoch viele Mitarbeiter:innen ihren Job verlieren, es gäbe Abstriche bei Lohn und Gehalt, die Standortgarantie bis 2030 würde man auch verlieren.

Die Arbeiter:innen und Angestellten zeigen hier Courage und stehen für ihr Recht ein, sie stimmen mit Nein zur Übernahme durch Sigi Wolf, Nein zur Streichung von Arbeitsplätzen und Nein zur Schwächung des Standortes.

Wandel zeigt sich solidarisch mit der gesamten Belegschaft, es ist an der Zeit unsere Rechte einzufordern und sich nicht weiter von Konzernen erpressen zu lassen.

Der Markt versagt. Während Aktionär:innen 500 Millionen an Dividenden ausgeschüttet bekommen, werden vom Konzern Verträge ignoriert und es wird versucht, ein wirtschaftlich erfolgreiches Werk zu schließen. Die Auswirkungen auf die Mitarbeiter:innen und die gesamte Region sind für VW und MAN nebensächlich.

Von Seiten der Regierung kommen nur leere Floskeln. Ein Konzept zur Rettung des Standortes gibt es nicht, man “hoffe” jedoch möglichst viele Arbeitsplätze erhalten zu können.

Es ist an der Zeit, dass die Regierung den Mitarbeiter:innen den Rücken stärkt. Die Arbeiter:innen und Angestellten dürfen nicht zum Spielball der Aktionär:innen und Spekulant:innen werden. Man darf nicht tausende Existenzen in der gesamten Region aufs Spiel setzen und “hoffen”, dass sich der Markt von selber regelt.

Es benötigt ein Umdenken, die Regierung darf sich nicht am Markt, den Konzernen und den Arbeiter:innen und Angestellten abputzen.

Die Infrastruktur und das nötige Know-how um nicht nur derzeit, sondern auch zukünftig erfolgreich zu sein, sind vorhanden. Man ist bereits die ersten Schritte gegangen um auch unabhängig von Verbrennungsmotoren mit alternativen Antrieben erfolgreich zu sein.

Es gäbe die Möglichkeit der Staatsbeteiligung, man kann in den erfolgreichen Standort investieren, die Region langfristig stärken, Arbeitsplätze retten und die Basis für weitere Arbeitsplätze in der Zukunft schaffen.

Oder man lässt Konzerne weiterhin Millionen scheffeln, Verträge einseitig brechen, die Mitarbeiter:innen erpressen und beruft sich auf “der Markt regelt”.

Der Markt hat hier versagt und die Regierung interessiert es nicht.

Es ist Zeit für visionäre und nachhaltige Konzepte.

Es ist Zeit für WANDEL.